{"id":87,"date":"2025-12-27T14:05:34","date_gmt":"2025-12-27T13:05:34","guid":{"rendered":"https:\/\/holos.ch\/blog\/?p=87"},"modified":"2025-12-27T14:05:34","modified_gmt":"2025-12-27T13:05:34","slug":"warum-konsumenten-genomeditierte-lebensmittel-auf-dem-teller-akzeptieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/holos.ch\/blog\/warum-konsumenten-genomeditierte-lebensmittel-auf-dem-teller-akzeptieren\/","title":{"rendered":"Warum Konsumenten genomeditierte Lebensmittel auf dem Teller akzeptieren"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wenn genomeditierte Lebensmittel konkrete Vorteile bieten, w\u00e4chst ihre Akzeptanz deutlich. Aktuelle Studien zeigen, dass Konsumentinnen und Konsumenten neue Z\u00fcchtungsmethoden dann bef\u00fcrworten, wenn sie nachvollziehbare L\u00f6sungen f\u00fcr reale Herausforderungen liefern.<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Die Akzeptanz von genomeditierten Lebensmitteln steigt, wenn der konkrete Nutzen f\u00fcr Verbraucherinnen und Verbraucher nachvollziehbar ist.&nbsp;<\/strong><a href=\"https:\/\/www.foodnavigator-usa.com\/Article\/2025\/12\/04\/what-drives-consumer-acceptance-of-gene-edited-foods\/\"><strong>Eine aktuelle Untersuchung des Center for Food Integrity (CFI) in Zusammenarbeit mit FMI \u2013 The Food Industry Association zeigt, dass Konsumentinnen und Konsumenten Technologien wie die Genom-Editierung dann positiv bewerten, wenn sie klare Vorteile f\u00fcr Gesundheit, Umwelt oder Versorgungssicherheit erkennen.<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelpunkt steht dabei ein Perspektivenwechsel: Statt die wissenschaftliche Methode zu erkl\u00e4ren, r\u00fcckt der konkrete Mehrwert in den Vordergrund. Hoch-GABA-Tomaten, die den Blutdruck senken k\u00f6nnen, oder Schweine, bei denen der Antibiotikaeinsatz durch Genom-Editierung reduziert wird, verdeutlichen diesen Ansatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Anwendungen zeigen, dass Genom-Editierung nicht als abstrakte Hochtechnologie wahrgenommen wird, sondern als Werkzeug, um Lebensmittel robuster, ges\u00fcnder oder nachhaltiger zu machen. Laut CFI ist genau diese Nutzenorientierung entscheidend, um Akzeptanz aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Untersuchung macht zudem deutlich, dass Konsumentinnen und Konsumenten Genom-Editierung nicht isoliert betrachten, sondern im Kontext globaler Herausforderungen.<\/strong>&nbsp;Klimabedingte Ernteausf\u00e4lle, steigende Produktionskosten oder Lebensmittelverschwendung beeinflussen die Wahrnehmung neuer Z\u00fcchtungsmethoden. Pflanzen, die widerstandsf\u00e4higer gegen Krankheiten oder Trockenheit sind, oder Fr\u00fcchte mit l\u00e4ngerer Haltbarkeit werden deshalb eher als Teil der L\u00f6sung wahrgenommen. Entsprechend sehen die Studienautorinnen und -autoren insbesondere bei Grundnahrungsmitteln wie Getreide, Blattgem\u00fcse oder Fr\u00fcchten grosses Potenzial f\u00fcr eine breite gesellschaftliche Akzeptanz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diese internationalen Erkenntnisse best\u00e4tigen auch fr\u00fchere Umfragen in der Schweiz.<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/swiss-food.ch\/artikel\/gfs-umfrage-bestaetigt-hohe-akzeptanz-der-genom-editierung\">Zwei Umfragen von gfs.bern zeigen, dass die Schweizer Bev\u00f6lkerung offen f\u00fcr Genom-Editierung ist, wenn konkrete Vorteile sichtbar werden<\/a>. Klimaresilienz, l\u00e4ngere Haltbarkeit von Lebensmitteln und die Sicherung regionaler Produktion werden positiv bewertet.&nbsp;<a href=\"https:\/\/swiss-food.ch\/artikel\/offenheit-fuer-genom-editierung-bei-konkretem-nutzen\">Und mehr als 80\u202f% der Befragten unterst\u00fctzen Pflanzen, die dank Genomeditgierung gegen Krankheiten resistent sind oder den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Umfragen verdeutlichen: Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten reagieren besonders positiv, wenn die Technologie konkrete Probleme l\u00f6st, statt Technik um der Technik willen einzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend zeigt sich: Die Akzeptanz genom-editierter Lebensmittel w\u00e4chst dort, wo ihr Mehrwert sichtbar wird. F\u00fcr Unternehmen, Forschung und Landwirtschaft bedeutet dies, dass nicht die technische Machbarkeit im Vordergrund stehen sollte, sondern die Frage, welchen Beitrag Genom-Editierung zu einer sicheren, nachhaltigen und gesunden Ern\u00e4hrung leisten kann. Wird dieser Nutzen verst\u00e4ndlich vermittelt, findet die Technologie sowohl international als auch in der Schweiz eine breite Zustimmung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sources<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/swiss-food.ch\">https:\/\/swiss-food.ch<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.foodnavigator-usa.com\/Article\/2025\/12\/04\/what-drives-consumer-acceptance-of-gene-edited-foods\/\">Consumers embrace gene-edited foods when brands focus on value, not science<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/swiss-food.ch\/artikel\/gfs-umfrage-bestaetigt-hohe-akzeptanz-der-genom-editierung\">gfs-Umfrage best\u00e4tigt hohe Akzeptanz der Genom-Editierung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/swiss-food.ch\/artikel\/offenheit-fuer-genom-editierung-bei-konkretem-nutzen\">swiss-food.ch &#8211; Offenheit f\u00fcr Genom-Editierung bei konkretem Nutzen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn genomeditierte Lebensmittel konkrete Vorteile bieten, w\u00e4chst ihre Akzeptanz deutlich. 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