Neue Züchtungstechnologien

Die wichtigsten Fakten

Mit neue Züchtungstechnologien wie der Genschere CRISPR/Cas können zielgenaue Eingriffe im Erbgut einer Pflanze durchgeführt werden. Das ermöglicht die effiziente Züchtung robuster und ertragreicher Sorten. Im Wettlauf mit dem Klimawandel sind angepassten Pflanzensorten dringend nötig, um die Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Folgend die wichtigsten Fakten zu neuen Züchtungstechnologien.

Die Schweizer Landwirtschaft steht unter Druck. Aufgrund der sich wandelnden klimatischen Bedingungen und vermehrt auftretender Wetterextreme ist der Anbau vieler Kulturen anspruchsvoller geworden. Dennoch erwarten Konsumenten, Verarbeiter und Handel regionale und qualitativ hochstehende Produkte zu erschwinglichen Preisen. Und den Landwirten stehen immer weniger Möglichkeiten zur Verfügung, um ihre Kulturen effizient zu schützen. Den Neuen Züchtungstechnologien (NZT) kommt diesbezüglich eine zentrale Rolle zu. Sie können in Zukunft einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und produktive Landwirtschaft leisten. Doch jede Weiterentwicklung – auch ohne Erbmaterial jenseits der Artgrenze (transgene DNA) – ist heute durch das Gentech-Moratorium (mit)blockiert.

Klassische Mutagense nutzt Radioaktivität

Die klassische Mutagenese ist seit vielen Jahrzehnten eine bewährte Züchtungsmethodik. Sie ruft durch radioaktive Bestrahlung oder den Einsatz von Chemikalien ungezielt Veränderungen im Erbgut einer Pflanze hervor. Ihre Produkte haben keine negativen Effekte auf Mensch, Tier und Umwelt und gelten nicht als gentechnisch veränderte Organismen. Sie werden auch im Biolandbau angebaut. In der Schweiz kommen sehr viele Sorten auf die Felder, deren Eigenschaften durch klassische Mutagenese gezüchtet wurden. Praktisch jeder Pastaweizen basiert auf einer solchen Mutationszüchtung.

NZT sanfter und präziser

NZT ohne transgene DNA sind eine sanftere und präzisere Weiterentwicklung der klassischen Mutagenese. Es ist damit möglich, durch gezielte, geringfügige Veränderungen im Erbgut bereits bestehende Sorten robuster gegen Hitze, Pilze oder Schädlinge zu machen. Auch können mit NZT Gene aus dem gleichen Genpool (cisgen = innerhalb der Artgrenze) übertragen werden, viel effizienter als das mit herkömmlicher Züchtung möglich ist. Ein in der Schweiz bekanntes Problem ist beispielsweise die Kraut- und Knollenfäule. Gängige Kartoffelsorten könnten heute durch NZT mit Resistenzgenen aus dem eigenen Genpool gegen diese Pilzkrankheit immunisiert werden. Gleiches gilt für bekannte Rebsorten, die gegen Mehltau resistent gemacht werden könnten. Auf swiss-food.ch ist eine Liste mit zehn Anwendungen neuer Züchtungstechnologien für die Schweiz zu finden. So kann mit neuen Züchtungstechnologien So kann auf grosse Herausforderungen im Anbau reagiert und gleichzeitig der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Schweiz reduziert werden.

Gleiches Resultat wie bei Kreuzzüchtung

Die Unterscheidung zwischen transgener DNA und DNA aus dem gleichen Genpool wird zur Regulierung weltweit häufig verwendet. Neue Züchtungstechnologien ohne transgenes Erbmaterial haben wenig mit der klassischen Gentechnik gemein. Sie lösen Veränderungen im Genom (Mutation) aus oder bringen arteigene Gene ein. Solche Veränderungen sind auch durch die Natur oder durch klassische Züchtung möglich, jedoch zufälliger und somit seltener.

Quelle: https://swiss-food.ch/

Pflanzenforschung für Zuhause

Das tägliche Leben wird aktuell vom Coronavirus beeinträchtigt und durch die Schliessungen der Schulen, für viele Familien eine grosse Herausforderung geworden.

Damit es zu Hause nicht langweilig wird, haben wir hier einige Experimente zusammengestellt, die jeder zu Hause selbst durchführen kann. Die Versuche eignen sich für Grundschulkinder, sowie aber auch für Erwachsene, die etwas mehr über Pflanzen lernen möchten.

Heute starten wir mit dem Versuch Nr. 1

Ich transportiere Wasser

Du brauchst

  • 3 Gläser
  • Wasser
  • 3 weiße Blumen
  • Rote und blaue Lebensmittelfarbe

Genau wie wir Menschen brauchen Pflanzen Wasser um zu überleben. Aber wie können Pflanzen Wasser „trinken“?
Der Prozess, mit dem Pflanzen über die Wurzeln Wasser (und darin gelöste Nährstoffe) aus dem Boden aufnehmen, wird  Osmose genannt. Beim Transport gegen die Schwerkraft von unten nach oben wirkt die Verdunstung des Wassers an den Blättern im oberen Bereich der Pflanze wie ein Sog. Dieser zieht das Wasser aus dem Boden durch die Pflanze hindurch nach oben. Mit Hilfe dieser Kräfte können Bäume zum Beispiel bis zu 130 Meter hoch wachsen.

Du kannst die Wasseraufnahme der Pflanze mit Hilfe von farbigem Wasser sichtbar machen.

  • Fülle die 3 Gläser mit Wasser
  • Gebe in ein Glas rote und in ein Glas blaue Lebensmittelfarbe dazu
  • Stelle eine Blume in jedes Glas

Ergebnis nach 5 Tagen:

Pflanzen haben Superkräfte!

es wird gross.. es wird grösser.. es wird gigantisch!

Es ist nun soweit – Sirnach zieht um!

Sirnach bekommt einen neuen Standort mit perfekter Lage für dich und deinen Einkauf. Du darfst dich auf ein tolles Einkaufserlebnis auf einer gigantischen Lagerfläche freuen..

Damit der Umzug reibungslos verlaufen kann, bleibt Sirnach bis 17. März 2021 geschlossen.

Gerne begrüssen wir dich ab 18. März 2021 am neuen Standort bei leckeren Kaffee und Häppchen.

Neuer Standort ab 18. März 2021:

Holos GmbH, Wilerstrasse 86, 8370 Sirnach TG